Costa Rica, eine abgebrochene Reise

Am 5. März 2020 brachen wir nach Costa Rica auf und wollten erst am 5. April zurückkehren. Aber es kam anders, wie alle es erlebt haben. Am 19. März kam die Nachricht, dass wir umgehend zum Flughafen in San José in ein Flughafenhotel reisen sollten, um dort auf einen Flieger aus dem allgemeinen Rückholprogramm zu warten, der uns 6 Tage später sicher zurück in die Kontaktsperre gebracht hat.

Aber immerhin, „das Glas war halbvoll“ und wir hatten einiges von der wunderschönen Natur und der Gastfreundschaft Costa Ricas kennengelernt. Deshalb können wir euch hoffentlich einige Eindrücke der Reise durch unsere Fotos vermitteln.

San José

Dort starteten wir unsere Reise und besuchten das Nationaltheater, das Gold- und das Jademuseum und das Nationalmuseum.

Hacienda La Isla

Auf dem Weg nach Norden zur Hazienda La Isla besuchten wir zunächst den „Volcan Poàs“. Gruppenweise darf man zur Aussichtsplattform laufen und dort bleiben bis die nächste Gruppe kommt.
Die Lodge lag direkt am Dschungel und hatte einen schönen Rundweg, den man alleine gehen konnte. In der Nähe lag auch „Frogs Heaven“, wo wir viel Interessantes über Baumfrösche erfuhren und auch einige zu sehen bekamen.
Am zweiten Tag besuchten wir den Braulio Nationalpark, wo wir mit der „Rainforest Aerial Tram“ durch das Dach des Regenwalds fuhren.

Caño Negro

Weiter ging es ganz in den Norden Richtung Nicaragua. Die Hütten der Natural Lodge in Caño Negro lagen in einem weitläufigen, vogelreichen Garten, in dem man viel Zeit mit Beobachten und Fotografieren verbringen konnte. Zusätzlich machten wir noch eine Nachtwanderung und zwei geführte Bootstouren durch das Feuchtschutzgebiet, eine im Motorboot und eine im Paddelboot.

Rincòn de la Vieja

Das nächste Ziel war der westlich gelegene Nationalpark „Rincòn de la Vieja“. Die Rincincito-Lodge liegt am Rande des Parks, in dessen Mitte der Vulkan gleichen Namens liegt. Der Zugang ist allerdings gesperrt, da der Vulkan immer wieder aktiv ist. In seiner Umgebung gibt es Schlammbecken, Fumarolen und viele kleine Wasserfälle. Wir machten einige Wanderungen mit spannenden Flussüberquerungen und konnten in heißen Quellen baden.

Monteverde

Am nächsten Ziel, der Trapp-Family-Lodge blieb uns dann nur noch eine Nacht bis zum plötzlichen Abbruch der Reise. Den Abend nutzten wir für eine Nachtführung. Am nächsten Morgen ging es auf kürzestem Weg nach San José. Dort konnten wir noch einen Ausflug zur Insel Tortuga zum Schnorcheln machen und dann war endgültig Schluss.

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